Die Wohnfläche als Preisgrundlage prüfen
Preis und Markt · Redaktion: Larsen Immobilien · Stand: 06.09.2026
Die Wohnfläche ist häufig eine wichtige Grundlage der Preisargumentation. Verkäufer sollten deshalb wissen, woher die verwendete Zahl stammt und wie sie berechnet wurde. Ein alter Inseratswert ist nicht automatisch eine verlässliche aktuelle Angabe.
Darauf kommt es an
Vergleichen Sie Berechnung, Grundriss und tatsächlichen Zustand. Achten Sie auf Dachschrägen, Außenflächen und später ausgebaute Räume. Kennzeichnen Sie unterschiedliche Flächenbegriffe und vermeiden Sie eine unbemerkte Vermischung von Wohn- und Nutzfläche.
Praktisch vorgehen
Lassen Sie wesentliche Abweichungen fachkundig klären. Die Rechenmethode und die genehmigte Nutzung sind getrennte Fragen. Verwenden Sie keine scheinbar exakte Gesamtzahl, solange wichtige Bestandteile noch ungeprüft sind.
Beispiel und nächster Schritt
Beispiel: Eine frühere Verkaufsunterlage nennt mehr Fläche als die vorhandene Berechnung. Prüfen Sie die Ursache, bevor Sie den höheren Wert übernehmen. Eine belastbare Flächenangabe verbessert die Preisfindung und reduziert das Risiko, dass Interessenten erst spät im Prozess auf widersprüchliche Grundlagen stoßen.
Allgemeine Orientierung. Objektbezogene rechtliche, steuerliche und technische Fragen bitte fachlich prüfen.
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