Kaufbudget und Nebenkosten realistisch planen
Einstieg und Kaufplanung · Redaktion: Larsen Immobilien · Stand: 06.09.2026
Ihr Gesamtbudget besteht aus mehr als dem Kaufpreis. Rechnen Sie Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten, gegebenenfalls Maklerkosten sowie erforderliche Arbeiten und den Umzug hinzu. Eine Reserve für ungeplante Ausgaben sollte nach dem Kauf verfügbar bleiben.
Beispiel für Bayern: Bei einer steuerlichen Bemessungsgrundlage von 500.000 Euro ergeben 3,5 Prozent Grunderwerbsteuer einen Betrag von 17.500 Euro. Das sind ausschließlich die Grunderwerbsteuerkosten; weitere Kaufnebenkosten sind darin nicht enthalten. Besonderheiten der Bemessungsgrundlage und mögliche Ausnahmen sind gesondert zu prüfen.
- Verfügbares Eigenkapital und verbleibende Reserve trennen.
- Laufende Kreditrate, Bewirtschaftung und Instandhaltung gemeinsam rechnen.
- Finanzierungsangebote anhand vergleichbarer Annahmen gegenüberstellen.
- Restschuld nach der Zinsbindung und mögliche Mehrbelastungen durchspielen.
Ihr nächster Schritt: Lassen Sie das Budget vor konkreten Kaufzusagen mit dem Finanzierungspartner prüfen. Eine pauschale Einkommensquote ersetzt keine Haushaltsrechnung für Ihre persönliche Situation.
Quellen und Vertiefung: BayernPortal: Grunderwerbsteuer · Verbraucherzentrale: Immobilienfinanzierung
Allgemeine Orientierung. Objektbezogene rechtliche, steuerliche und technische Fragen bitte fachlich prüfen.